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Erfahre aus meiner 2012 gestalteten Löwenzahnlektüre Interessantes über den Löwenzahn zur inneren und äußeren Anwendung: Mit Rezepten zur Verwendung als Heilkraut, in der Küche und als Pflegeprodukt.

Zu beziehen ist diese Lektüre bei den diversen Regionswanderungen der Region um Wolkersdorf, soferne ich anwesend bin (Termine unter: www.regionumwolkersdorf.at).

 

 

Hier ein kleiner Auszug aus dem Rezeptteil:

 

Gründonnerstagsuppe

 

Schon bei unseren Vorfahren, den Germanen und Kelten, gab es eine Suppe aus neunerlei Kräutern, aus dreimal drei Zauberpflanzen. Sie sollten den Winter aus dem Körper des Menschen vertreiben und ihnen Gesundheit und Kraft für das neue Jahr bringen. Dieser Brauch wurde später von den Christen übernommen und auf den Gründonnerstag gelegt.

Für die ursprüngliche Suppe verwendete man folgende 9 (3x3) Kräuter:

Löwenzahn, Vogelmiere, Brennnessel, Gundelrebe, Schafgarbe, Spitzwegerich, Gänseblümchen, Bärlauch oder Knoblauchrauke und Giersch oder Sauerampfer.

Es gibt aber nicht nur ein ursprüngliches Rezept. Man sollte entweder die ersten neun Kräuter pflücken, wenn man sein Haus verließ. Oder man suchte gezielt neun verschiedene Kräuter.

Heute gibt es die Rezepte und die Kräuterverwendung in vielen verschiedenen Variationen, auch was die sonstigen Zutaten betrifft. Natürlich können auch neun gewöhnliche frische Gartenkräuter verwendet werden.

 

Zutaten:

 

Wildkräuter oder Gartenkräuter

Gemüsesuppe

Salz, Pfeffer, Muskat

Sauerrahm oder Obers nach Belieben

 

Sammle pro Person eine Handvoll Kräuter, säubere, zerkleinere und koche diese zusammen mit fein gehacktem und angeschwitztem Frühlingszwiebel in einem viertel Liter Gemüsebrühe pro Person kurz auf (Kerbel und Pimpinelle kommen erst nach dem Kochen dazu). Mixe diese Zutaten mit dem Mixstab und schmecke mit den Gewürzen und eventuell mit etwas Sauerrahm oder Obers ab.